Brandabschottungen

Brandschott oder Brandabschottung ist die Bezeichnung für technische Maßnahmen unter Einsatz geeigneter Mittel, Wand- oder Deckendurchbrüche für haustechnische Installationsleitungen (Rohrdurchführungen, -leitungen, Elektroinstallationen), derart abzuschotten, dass es zu keiner Ausbreitung des Feuers in benachbarte Brandabschnitte kommt.

Brandabschottungen müssen dabei den gleichen Feuerwiderstand der betroffenen Wand oder Decke aufweisen.

Die Ausführung einer Brandabschottung ist abhängig von der Dimension und Art der Installationsleitungen. Es wird hierbei unterschieden zwischen brennbaren und nichtbrennbaren Leitungen, eine weitere Rolle spielen hierbei die Durchmesser der Leitungen, sowie die Forderungen des bau-lichen Brandschutzes. 


Brandschutzmörtel / Brandschutzkitt

Die Decken- oder Wanddurchbrüche werden nach Fertigstellung der Rohr- und Leitungsinstallation mit einem speziellen Brandschutzmörtel bzw. plastischer Brandschutzkitt  vergossen bzw. geschlossen.

Brandschutzmörtel: Verwendung bei größer dimensionierten Öffnungen
Brandschutzkitt: Verwendung bei kleineren Öffnungen z.B. Elt-Leitung

Brandschutzkissen

Brandschutzelemente in Form von Kissen, die mit speziellen Brandschutzmitteln gefüllt sind. Diese Kissen werden in die Öffnung der Decke oder Wand eingelegt, anschließend erfolgt die Leitungsinstallation.

Brandschottfertigelemente

Installationsleitungen werden durch das bereits in der Decken- oder Wandöffnung montierte Fertigelement geführt, hierzu befinden sich entsprechend der Durchmesser der Leitungen bereits vorhandene Bohrungen in den Elementen. Derartige Fertigelemente werden für die unterschiedlichsten Arten von Rohr- und Leitungsdurchführungen hergestellt und sind auch in der Form von Manschetten für brennbare Rohre (z.B. Kunststoffrohre) erhältlich.

Steigzonenabschottung
Steigzonenabschottung
Steigzonenabschottung
Steigzonenabschottung